Daniel Mohr

Pixelpark

„Pixelpark“ gleicht einem Dauerurlaub unter Palmen. Daniel Mohr bringt uns mitten in die Situationen hinein: Die Helligkeit ist gleißend, beinahe weiß. Mittagszeit im Süden, irgendwo am Meer. Seitdem Daniel Mohr zwischen Berlin und Barcelona (Standort seines Ateliers) pendelt, sind Strandszenen ein thematischer Schwerpunkt seiner Malerei: sonnen- und wellenbadende Mengen, Sand, Palmen, Wasser, Spaziergänger auf einer Promenade. Und doch sind die meist stark bevölkerten, großformatigen Bilder des Künstlers keine lärmend-bunten Urlaubsansichten. Seine in Aquarell und Öl mit leichtem Strich auf die Leinwand gehauchten Figuren am Strand wirken zart, flüchtig, in Auflösung begriffen.

Daniel Mohr arbeitet in einer Aquarellanmutung, die auch technisch bedingt ist: er kombiniert Wasser-und Ölfarbe. Seine Farbigkeit, von lockerer Transparenz bis zu opaker Dichte, versetzt die Bilder in einen Zustand, der das Staunen befördert. Und doch entfernt sich die Gesamtfarbigkeit des Bildes explizit vom auf Naturanschauung basierenden Erinnerungsbild an den letzten Strandurlaub oder sonnigen Nachmittag im Park. Sie folgt einer eigenen Gesetzlichkeit, der überhellten Anlage in Pastelltönen mit einem Schuss Grau. Das macht Daniel Mohr zu einem Koloristen ganz eigenen Zuschnitts.

 
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